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Internationaler Bodensee-Tourismus vor Strukturdiskussion

aNFÜHRUNGSZEICHENBeratung braucht Qualität
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März 2011
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Seit 10 Jahren entwickelt die Internationale Bodensee Tourismus GmbH IBT die Marke Bodensee mit regionalen Partnern in Deutschland (Baden-Württemberg, Bayern), Schweiz (Thurgau und St. Gallen), Österreich (Vorarlberg) und dem Fürstentum Liechtenstein. Zur weiteren innovativen Verbeserung des Marketing hat die IBT 2010 einen Positionierungsprozess zur partizipativen Entwicklung der Marke Bodensee angestoßen. Ziel ist ein Relaunch der internationalen Zusammenarbeit und des Destinationsmanagements im Bodenseeraum.

Die IBT hat eine sehr dynamische Entwickloung hinter sich und zahlreiche marktfähige touristische Themen und Dienstleistungen im Bodenseeraum aufgebaut. Die Marke Bodensee besitzt eine international große Bekanntheit und genießt ein gutes Image. Der Tourismus trägt, obwohl er nur eine regionale Bruttowertschöpfung von ca. 8% hat, zu knapp 50% zur positiven Imagebildung der Region und anderer Branchen am Standort bei. Das selbständige und unternehmerisch planende Tourismusmarketing jenseits von behördlichen Strukturen hat damit eine stark wirtschaftsfördernde Funktion. 

Dennoch sind die Strukturen der internationalen Zusammenarbeit noch immer heterogen, Ziele uneinheitlich und die Findung einer gemeinsamen Strategie für die deutschen, österreichischen, schweizer und liechtensteiner Partner schwierig. Dazu tragen auch unterschiedliche Tourismusförderungskulturen und Organisationsformen in den Ländern bei. Erschwerend hinzukommt, dass Aufgaben des territorial deutschen Destinationsmanagements im Aufgabenbereich der IBT intransparent verwoben sind, so dass Reibungsverluste und Diskussionen zwischen den Partnern derzeit unvermeidbar sind.

Das von INTERREG geförderte Positionierungsprojekt hat eine SWOT-Analyse, die Findung eines Markenkerns sowie die Sortierung der Aufgaben für die internationalen und regionalen Destinationsmanagement-Organisationen zur Aufgabe. In diesem Zusammenhang wird nach der Neuorganisation der Aufgaben und Inhalte des Tourismusmanagements auch die Diskussion um die  erforderlichen Strukturen und Finanzen folgen. Strukturberatung sehen wir in diesem Zusammenhang als fundamentale Funktion, um den konzeptionellen und tourismusfachlichen Erkenntnissen einen unternehmerischen Organisations- und Managementrahmen zu geben. Dabei werden Fragen des Business-Development zu klären sein wie z.B.

  • Welche Aufgaben soll die IBT erfüllen und welche nicht mehr?
  • Wie kann ein überregionales Organigramm für die internationale Zusammenarbeit aussehen und welche Funktionen soll die IBT künftig übernehmen – international und national?
  • Welche Strukturen müssen dafür national und international gebildet werden?
  • Welche Rechtsformen und welche politischen Entscheidungswege sind dafür effektiv?
  • Welche Finanzierungsmittel sind dafür erforderlich und nach welchem Schlüssel?

Die Entwicklung soll Rahmenbedingungen für einen innovativ und zukunftsweisend gedachten Businessplan der IBT ab 2012 geben. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei, diesen Prozess unter Einbindung der Partner zu gestalten und somit für eine Entwicklung im Konsens zu sorgen. 

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