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Regional development  and destination management in Georgia

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September 2010 zurück zur Übersicht
Als Praxisbeispiel wurde über aktuelle Fragen der infrastrukturellen und touristischen Entwicklung Georgiens diskutiert.
Georgien Karte

Georgien versteht sich als Keimzelle Europas, da das Land eine der frühesten christlichen Staatskirchen ab dem 4. Jahrhundert  hatte und jahrhundertelang gegen andere kulturelle Kräfte verteidigt hat. Aus diesem, in Westeuropa natürlich heute anders wahrgenommenen Selbstverständnis entwickelte sich in postsowietischer Zeit intensiv das Bestreben nach Anschluss an westeuropäische Nationen und nach der Positionierung auf europäischen Märkten.

Das Land (vergleichbar der Größe der Schweiz) besitzt eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt: von tropischer Vegetation am Ostufer des Schwarzen Meeres über steppenartige Täler, die an die Weite Asiens erinnern bis zu den über 5.000 m hohern Gipfeln des Kauasus im Norden und im Süden des Landes. Beeindruckende Kulturdenkmäler u.a. mit 1500 Jahre alten Kirchen als UNESCO-World Heritage sowie der Lebensart einer gastlichen Weinregion, in der  gerne gut und rechlich gegessen wird, bstimmen weitere attraktive Merkmale, die von großem touristischem Interesse sind.

Gleichwohl ist der 2008 in einem Krieg mit Russland eskalierte Konflikt mit Nachbarn und Minderheiten kein sichtbares, aber emotionales Tourismushindernis. Außerdem offenbart die Infrastrukturentwicklung die aus postautoritären Staaten bekannten gewaltigen Diskrepanzen zwischen Modernität und Mondänität einerseits sowie Armut und Verfall andererseits.


 




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Auf
Einladung der IB Euro-Caucasian University Tbilisi und in Kooperation mit der IB-Hochschule Berlin nahm Prof. Dr. Wolfram Schottler mit Unterstützung des DAAD an einer internationalen Forschungs- und Vortragsreise nach Georgien im Kaukasus teil. Ziel war ein Beratungsprojekt mit Workshops und Vorträgen zum Themenfeld „Regional development and tourism management“. 

Im Rahmen der fünftägigen internationalen Veranstaltung informierte Prof. Schottler in sienem Vorträgen und Workshops ca. 60 Teilnehmer der IB Euro-Caucasian University Tbilisi der Caucasian Business School, der staatlichen Javakhashvili-Universität sowie Vertreter des georgischen Wirtschaftsministeriums über Fragen der professionellen Regional- und Tourismusentwicklung sowie Entwicklungskonzeptionen für Markenaufbau und Marketing für eine internationale Destination.

Angesichts der gravierenden Gegensätze des Landes (siehe Kasten links) wurde intensiv über Möglichkeiten und professionelle Strategien der Entwicklungunter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten zur Entwicklung einer Destination mit ihrem spezifischem Stakeholderkreis und  ihren Dienstleistungsbesonderheiten diskutiert. Eine wesentliche Bedeutung hat für die nachhaltige Regionalentwicklung die Erarbeitung von strategischen Leitbildern für eine international ausgerichtete Tourismuspolitik, für die eine SWOT- und Potenzialanalyse sowie Leitbild-Szenarien erarbeitet wurden.

Markensteuerrad Georgien

Zugleich wurde über die Möglichkeiten für einen regelmäßigen Austausch von Tourismuswissenschaftlern und verantwortlichen Vertretern für die Tourismuspolitik und die Wirtschaftsentwicklung des Landes verhandelt. Die Öffentlichkeit in Georgien nahm regen Anteil an den Beratungen zur Entwicklung des Landes. Die intensiven Gespräche über weiterführende Kontakte und Zusammenarbeit haban dazu geführt, dass Anschlusseinladungen im Jahr 2011 erfolgen sollen und die Kontakte mit der georgischen Regierung im Bereich der Kultur- und Tourismuspolitik intensiviert werden sollen.

 


Georgia Logo

Die Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten. Die Teilnehmer haben ein ausführliches Skript und Informationsmaterialien zur qualifizieren Weiterarbeit erhalten.

Die Beratungen sollen im Jahr 2011 fortgesetzt werden und die Kontakte zur georgischen
Regierung im Bereich der Kultur- und Tourismuspolitik intensiviert werden.