zukunft gestalten

Dienstleistungsunternehmen und ganz besonders auch kommunale Non-Profit-Organisationen haben oft das Problem der Messbarkeit ihrer Leistungen und ihres wirtschaftlichen Erfolges. Zusätzlich versetzen knappe Haushalte die Träger von freiwilligen Aufgaben in Rechtfertigungsdruck.

Trotz des aktuell wieder erkennbaren Wirtschaftsaufschwungs bleibt die öffentliche Haushaltslage angespannt. Zunehmend geht die Entwicklung an die Substanz von dringend erforderlichen Erneuerungen, Investitionen in die zukunftsfähigkeit und freiwillige Aufgaben. Skepsis gegenüber der Handlungsfähigkeit der Politik entsteht.

Alle Dienstleistungsbereiche, insbesondere für Gesundheits-, Sozial-, Bildungs-, Kultur- oder Tourismuseinrichtungen, werden teilweise in ihrem Bestand und ihren Aufgaben hinterfragt und stehen unter größerem Erfolgs- und wirtschaftlichem Rechtfertigungsdruck.
Wenn nur noch Notwendiges passiert und Innovationen oder das Wagnis neuer Projekte auf der Strecke bleiben, verstärkt das nur den Eindruck unzeitgemäßen und unwirtschaftlichen Handelns.


Unternehmen>Region bietet für öffentliche Unternehmen / Organisationen ein passendes Steuerungsinstrument mittels Balanced Scorecard und der Entwicklung spezifischer Leistungskennziffern an.

Die Balanced Scorecard ist dabei nicht nur zur Führung des gesamten Unternehmens, sondern auch zur ergebnisorientierten Steuerung und Weiterentwicklung von Projekten oder Profitcentern geeignet, z.B. für einzelne Produktlinien, Sparten sowie die Innovationen.

Problemlage - Überall muss gespart werden:

Angesichts der aktuellen Haushaltslage werden inzwischen fast alle Dienstleistungs- bereiche besonders von öffentlichen Non-Profit-Organisationen auch vom Controlling erfasst und vermutlich kennen auch Sie solche Fragen: 

  • Was bringten diese Leistungen in soziale, gesundheitspolitische oder kulturelle Maßnahmen, wenn Kunden diese nur nutzen, wenn sie kostenlos sind?
  • Was bringen diese Maßnahmen, wenn die Effekte nicht im Sinne der urspünglichen Zielsetzung messbar oder gar beeinflussbar sind?
  • Kann die Effizienz der Dienstleistungen eigentlich mit vernünftigem Aufwand gemessen werden?
  • Wie ist die Input-Outcome-Relation von Leistungen zur Förderung des öffentlichen Dienstleistungssektors im Vergleich zu Wirtschaftsförderungsmaßnahmen?
  • Warum schaffen es diese Branchen und Leistungen nicht ohne, dass der Steuerzahler hilft?
  • Was fehlt uns denn, wenn an Leistungen für einzelne Randgruppen gespart wird?
  • Können wir uns so viel soziale Fürsorge und diese freiwilligen Aufgaben überhaupt noch leisten?
Angesichts dieser oder ähnlich kritischer Fragen stehen schnell wichtige Projekte und große Teile der Marketingbudgets zur Disposition.
Angesichts der aktuellen Haushaltskrise geraten gar Stellen und Strukturen in den Rechtfertigungsdruck, was sie eigentlich nützen.    

Diskussion - Sind erfolgreiche öffentliche Dienstleistungen messbar?

Erfolgsmessung ist in öffentlichen Dienstleistungsbereichen ein noch wenig bearbeitetes Gebiet. Jedoch steigen die Anforderung nach transparenten und vergleichbaren Leistungskennziffern und Steuerungsinstrumenten für ein zielorientiertes Controlling. Daher ist die einseitige Fixierung auf die von der amtlichen Statistik erfassten Daten zur Entwicklung einer Branche oder eines Leistungsfeldes nicht aussagefähig und ihre Schwächen sind bekannt, z.B.
  • Unvollständige Datenbasis durch Nichterfassung von kleiner Betriebe und freier, oft privater Projekte und Initiativen

  • Keine Erfassung der Wechselwirkungen von öffentlichen Dienstleistungen und Anreizsystemen mit  Wertschöpfungen in anderen Wirtschaftsbereichen
  • keine Rückschlüsse auf Marketingaktivitäten und deren Effizienz
  • keine Rückschlüsse auf die Effektivität der Maßnahmen
  • die Hochrechnung des Wirtschaftsfaktors einer Leistung potenziert die Unschärfe
  • Keine interne Leistungsbewertung von Management und Mitarbeitern
  • Keine Steuerbarkeit der Ergebnisse durch Politik und Kommunalmanagement
  • Oftmals erfolgt die Leistungsdefinition nur aus politischem Agenda-Setting statt aufgrund der Erforschung von Kundenmotivation und wirklichem Bedarf in der Bevölkerung und bei identifizierten Anspruchsgruppen
Die Thematik ist jedoch branchenbedingt im Sozial-, Gesundheits-, Bildungs-, Kultur- oder Tourismussektor nicht trivial, da jeweils viele weiche Einflussfaktoren hineinspielen und deren Leistungs- bzw. Wertschöpfungsketten viele Glieder haben. Eine pauschale Betrachtung ist nicht ausreichend.   

Folgerung - Differenzierte Betrachtung des Managements erforderlich:

Insbesondere wird nicht der Leistungsbeitrag von Verwaltung oder Management gewertet. Deren Effizienz sowie die Fragestellungen,
  • „welcher Effekt mit welchen Mitteln und welchem Aufwand erreicht wird“ bzw.
  • „wie die öffentlichen Mittel für effektive Dienstleistungen wirtschaftlich eingesetzt werden und wie und wo sich der Aufwand verzinst“,
  • geraten verstärkt in den Blickpunkt von Politik und Controlling.
Daher wird es zu einer „Überlebensstrategie“ für öffentliche Dienstleistungs- organisationen, den Erfolg und die Effizienz der Wirtschaftsförderungsleistung  nachweisen zu können und die Ziele für die Zukunft strategisch planen zu können.

Lösung - Systematisches Vorgehen mit unternehmerischer Planung:

Es bedarf eines nachvollziehbaren Systems der leistungsgerechten Erfolgskontrolle mit quantitativen und qualitativen Kennziffern, die durch das Management steuerbar sind und verschiedene Faktoren wie Marktrelevanz, Leistungsmanagement, Prozesssteuerung, Kapazitäten und Potenziale berücksichtigen.

Diese Daten müssen branchen- und unternehmensspezifisch erfasst werden und können in einer Balanced Scorecard dargestellt werden. Die Strategie des Managements sowie der Ziele und ihrer Erfolgsmessung wird aus verschiedenen Betrachtungsperspektiven heraus betrachtet und austariert. 

Unternehmen>Region unterstützt Sie in der Einführung der für Ihren Standort geeigneten Balanced Scorecard. Dabei handelt es sich um ein differenziertes Berichtssystem mit Erhebung aussagekräftiger Informationen, die die Leistungen der Dienstleister darstellen. Es dient zugleich als strategisches Steuerungsinstrument.
Dafür erarbeiten wir spezifisch für Ihre Bedingungen vor Ort
  1. ein individuelles Konzept der Balanced Scorecard und ihres Einsatzes für Ihre Organisation, Marktsituation, Ziele und Leistungen
  2. charakteristische Kennziffern, die in aussagekräftiger Relation zu von Ihrer Einrichtung steuerbaren Leistungen stehen
  3. einen Leitfaden zur kontinuierlichen Erhebung und Interpretation der Daten

Ergebnis - Das ist Ihr Nutzen:  

Wir entwickeln mit Ihnen individuell aussagekräftige Kennziffern zur Abbildung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und des (Dienst-)Leistungs- managements und -Marketing und als Leistungsnachweis für die öffentliche Diskussion.

Weiterhin erhalten Sie ein System zur selbständigen strategischen Steuerung Ihrer Einrichtung passend zur Finanzsituation, zur Nachfrage, zu Personalkapazitäten und den Entwicklungszielen. Dadurch können Sie sowohl die Effektivität Ihres Dienstleistungs- angebotes erhöhen als auch nachhaltig deren Effizienz verbessern.
Unternehmen>Region Consulting GmbH - Markt- und Management- beratung jenseits von Mittelmaß: 
Ihre Positionierung ist unser Auftrag durch  innovative Konzepte und strategische Beratung für die Zukunfts- sicherung Ihrer Kommune oder kommunalen Institution.

 

Lassen Sie Ihren Verantwortungs- bereich und nachgeordnete Einrichtungen nicht vom Zufall treiben, sondern schaffen Sie sich und Ihren Stakeholdern strategischen Überblick und effiziente Planungen. Führen Sie die Diskussion mit kompetenten Argumenten. Fragen Sie doch erst einmal unverbindlich an - wir beraten Sie gern.

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